Was ist Stoßwellentherapie

Was ist Stoßwellentherapie:

In einem Lithotripter erzeugte akustische Schallwellen werden als Stoßwellen bezeichnet.

Eine Stoßwelle ist eine sich im Gewebe ausbreitende Schallwelle, die Schwingungen verursacht. Dadurch wird Energie freigesetzt, die zu einer Steigerung der Durchblutung und zu einer Stimulierung der Stoffwechselvorgänge führt. Körpereigene Reparaturmechanismen werden gezielt in Gang gesetzt. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Erstmalig wurde die Stoßwellentherapie in der Medizin zur Behandlung von Nierensteinen angewendet. Seit knapp einem Jahrzehnt werden weltweit auch orthopädische Erkrankungen und knöcherne Verletzungsfolgen per ESWT behandelt. Die Stoßwellentherapie hat sich dabei zu einer unblutigen, risiko- und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethode entwickelt.

Wie und was kann die Stoßwellentherapie behandeln:

Die Stoßwellentherapie eignet sich als wirkungsvolle Behandlungsalternative zur Operation bei folgenden Indikationen:

Verzögerte Knochenbruchheilung und Pseudarthrosen Verkalkungen an der Schulter Tennis- oder Golferellenbogen Fersensporn chronische Schultersehnenbeschwerden chronische Achillessehnenreizung chronische Sehnenentzündung im Bereich des Rollhügels des Oberschenkels Patellaspitzensyndrom (Reizungen der Kniesehne) Knochennekrosen („Knocheninfarkt“)

Methodik, Wirkung und Behandlungsdauer:

In den meisten Fällen sind drei aufeinanderfolgende Therapiesitzungen erforderlich, bei Pseudarthrosen ggf. nur eine oder zwei. Der zeitliche Abstand beträgt mindestens eine Woche. Für gewöhnlich werden 2000 bis …

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Schienbeinkantensyndrom (Shin splints): Tests können warnen

Im Britischen Journal of sportsmedicine (Br J Sports Med 2012; epub: doi.10.1136/bjsports-2012-090409) haben Phil Newman et al. eine Studie veröffentlicht, die an Hand zweier Test signifikant die Entwicklung eines Schienbeinkantensyndromes vorhersagen kann. Laut aktueller Literatur sind bis zu 35 % der laufenden Sportler in ihrer Karriere von einem medialen Tibiakantensyndrom (MTSS) betroffen. Der „Shin Palpation Test“ (Palpation der unteren 2 Drittel der Tibia einschließlich der posteromedialen Kante und der assoziierten Muskulatur) und das Vorhandensein eines positiven Ödem-Test  wiesen bei beschwerdefreien Teilnehmern in 46 % der Fälle (Shin Palpation Test) und in 91 % der Fälle (Ödem Test) auf ein späteres MTSS hin. Somit war besonders der Nachweis eines Ödems spezifisch für das Auftreten eines MTSS. Somit könnte das Training des Athleten in dieser Phase angepasst werden.

Fazit diesportstrategen:   Sehr gut praktikable Tests.

 

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