Erfahrung in der Anwendung von PRP (Plated Rich Plasma) und ACP (autolog conditioniertes Plasma)

Die PRAXIS-diesportstrategen hat seit Jahren Erfahrung mit der Injektion von PRP (Platet Rich Plasma) und ACP (Autolog conditioniertes Plasma). Denn die Behandlung mit autologen Wachstumsfaktoren von Patienten mit orthopädischen/sportmedizinischen Erkrankungen und Verletzungen, gewinnt im konservativen wie auch im operativen Bereich immer mehr an Bedeutung. In der Literatur zeigt sich sowohl in Labor- und Tierversuchen als auch in klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen, dass durch die Applikation von autologen Plättenkonzentraten /Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungs- und Aufbauprozesse positiv beeinflusst werden können.

Folgende Empfehlungen werden in der Literatur gegeben:

 

 

 

Quelle: Dr. Paul Klein

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Arthrose??? Sportverletzung??? Eigenbluttherapie hilfreich

Eigenbluttherapie (ACP: autolog konditioniertes Plasma):

Verletzungen an Muskeln, Sehnen, Bändern und knöchernden Strukturen sowie Arthrose können mit Hilfe von sogenanntem autologem conditionierten Plasma (ACP) effektiv therapiert werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die im menschlichen Blut enthaltenden Wachstumsfaktoren verschiedene Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Diese Erkenntnisse werden bei der Anwendung dieser Eigenbluttherapie genutzt, um eine Verbesserung hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit zu erreichen. Mittlerweile konnte bewiesen werden, dass das ACP-Verfahren sowohl die Dichte der Thrombozyten als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren im Vergleich zum Vollblut erhöht. In den letzten Jahren wurde über dieses Thema in renommierten Fachzeitschriften intensiv berichtet. 2009 berichten u.a. SANCHEZ, ET AL; BUHR ET AL; HALL ET. AL; ALSOUSOU ET. AL, bei unterschiedlichen Indikationen (Weichteil-, Knorpel- und Knochenheilung) über ermutigende Ergebnisse.

Ablauf Nach der Entnahme einer kleinen Menge von venösem Blut (10ml) (in der Regel aus der Armvene) erfolgt ein spezielles Trennverfahren (Zentrifugieren). Hierbei kann der Teil des Blutes gewonnen werden, der die körpereigenen regenerativen und arthrose-hemmenden Bestandteile enthält. Durch eine speziell entwickelte Doppelspritze ist die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren gewährleistet.

Die Wirkung der ACP-Therapie beruht auf dem …

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Funktionelles Ergebnis und Outcome nach der Reparatur einer proximalen Hamstringverletzung

Steven B. Cohen,*yz MD, et al. haben in Ihrer Übersichtsarbeit die funktionellen Ergebnisse nach einer proximalen Hamstringsverletzung evaluiert. Generell gilt, dass ein nicht operatives Vorgehen bei bevorzugt wird, wenn die Sehne der Hamstrings sich nicht mehr als 2 cm zurückgezogen hat. Retraktionen >2 cm sollten operativ versorgt werden. Eine akute Refixation ist definiert als eine erneute Fixierung der Sehne innerhalb von 4 Wochen nach dem Unfall. Chronische Verletzung sind alle, die > 4 Wochen nach Verletzung vorliegen. Zu einer Verletzung kommt es bei exzentrischer Hüftbeugung und Kniestreckung. Der Sportler spürt eine Instabilität des Beines und er vermeidet Knie- und Hüftbeugung (Gehen mit steifen Bein). Es wurden die gleichen Ergebnisse bei akuten und chronischen Verletzung gefunden.

Fazit diesportstrategen: Operatives Vorgehen bei kompletten Rupturen und Retraktion > 2 cm.

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Muskelverletzungen

Die Therapie der Muskelverletzung erfolgt zur Zeit hauptsächlich konservativ. Es wird in einigen Büchern empfohlen (Quelle: Müller-Wohlfahrt; Muskelverletzung) durch Injektionen in den betroffenen Muskel die Ausheilung des Muskels zu beschleunigen. Es werden Substanzen wie Traumeel, Lokalanästhetikum Mepivacain und Actovegin empfohlen.

Ebenfalls bei guter Studienlage wird die Injektion von den sog. Wachstumsfaktoren zurückgegriffen. Zum Beispiel auf die Gabe von ACP (Autolog konditioniertes Plasma). Hierbei wird dem Patienten Vollblut abgenommen, zentrifugiert und anschließend das konditionierte Plasma steril in das verletzte Gebiet injiziert.

MAZZOCCA et al. konnten zum Beispiel in Laborversuchen nachweisen, dass eine erhebliche Beschleunigung der Proliferation von Tenozyten (Sehnenzellen) durch die Gabe von ACP erfolgte. Desweiteren konnte diese Arbeitsgruppe nachweisen, dass durch die kombinierte Applikation  mit Kortikosteroiden (Kortison) die Proliferation der Tenozyten erheblich reduziert wird und bei Zugabe eines Lokalanästhetikums sogar ein völliges Ausbleiben der Proliferation erfolgt. MISHRA und PAVELKO zeigten in einer doppelverblindeten, kontrollierten, randomisierten Studie, dass die Anwendung von autologen Plättchenkonzentration (ACP oder PRP) bei der Anwendung zur Therapie der lateralen Epikondylitis im Vergleich zur Kortisoninjektion eine erhebliche Überlegenheit aufweist.

MENETRY et al. stellten bei Verletzung der Skelettmuskulatur fest, …

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Femoroacetabuläres Impingement

Bei Leisten- und Hüftschmerzen bei Sportlern sollte auch immer an ein femoroacetabuläres Impingement gedacht werden. Die Prävalenz (Häufigkeit)  ist aktuell noch nicht geklärt, wird aber in mehren Querschnittsstudien in der Zukunft Klarheit bringen. Die durch Ganz et al. grundlegende Pathologie beruht auf 2 zu unterscheidenden morpholgischen  Entitäten.

Das CAM-Impingement (engl. cam= die Nocke) wird durch eine überwiegende anterior lokalisierten abnormal konfigurierten Femurkopf/hals-Übergang chrakterisiert. Es zeigt sich eine Umfangsvermehrung im Bereich des Femurkopfes (knöcherner-knorpliger Überstand), die vorwiegend ventrokranial lokalisiert ist. Schmerzen bei Flexion und Innenrotation im Hüftgelenk (einpressen der exzentrischen Kopfanteile ins Acetabulum mit konsekutiver Drucksteigerung auf das Labrum und den Pfannenrand). Die Ätiologie ist bis heute noch nicht geklärt. Labrum- und Knorpelschäden zeigen sich praktisch ausschließlich im anteriosuperioren Quadranten (vor allem Aufbrechen der Verbindung zwischen Labrum und Knorpel)

Das PINCER-Impingement tritt häufig bei Frauen mittleren Alters auf. Aufgrund einer vermehrten generalisierten oder lokale acetabulären Überdachung des Femurkopfes im Sinne eines Over-Containment. Man unterscheidet ein globales oder generalisiertes PINCER-Impingement (Protrusion des Acetabulums) und das lokale PINCER-Impingement (idiopathtische Retroversion des Acetabulums, Pfannendysplasie, posttraumatische Deformität). Beim PINCER-Impingement liegen die Schäden linienförmig zirkumferrierend um den Acetabulumrand herum …

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Hamstring Verletzungen?!

In einer randomisierten Studie fanden Jesper Peter(1), Michael Bachmann Nielsen et. al. bei 5 dänischen Profifußball- und Amateurfußballteams (942 Spieler) heraus, dass bei Profi- und Amateurfußballern zusätzliche exzentrische Übungen zum regelmäßigen Training der Hamstrings zu einem Abfall der Rate von neuen und wiederkehrenden akuten Verletzung der Hamstrings führt. Hamstringverletzungen zählen mit 12-16 % von allen Verletzungen beim Fußball zu den häufigsten Verletzungen. Die Inzidenz von Hamstrings-Verletzung liegt bei 0,5-1,5 Verletzungen pro 1000 h beim Fußballspiel. Ein zusätzliches Problem zu der hohen Inzidenz ist die erhöhte Wiederverletzungsrate. Eine Wiederverletzungsrate von 22 % erfolgt innerhalb der ersten 2 Monate nach primärer Verletzung.

Anatomie: Die Funktion der Hamstrings ist eine Extension im Hüftgelenk und eine Knieflexion. Die Kraft dieser Muskelgruppe ist limitiert beim Gehen, Joggen und Sprinten. Mittels neuromuskulären Modelle konnte gezeigt werden, dass die höchste Spannung und Kraft auf die Muskelgruppe in der späteren Schwungphase beim Rennen, Joggen und Sprinten verursacht wird. Die Muskelspannung steigt dabei signifikant mit der Geschwindigkeit. Daraus erklärt sich die Häufigkeit dieser Verletzung beim Fußballspieler während einer Rennen bzw. Sprintphase. Die Verletzungen der Hamstrings treten wie schon oben …

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