Funktionelles Ergebnis und Outcome nach der Reparatur einer proximalen Hamstringverletzung

Steven B. Cohen,*yz MD, et al. haben in Ihrer Übersichtsarbeit die funktionellen Ergebnisse nach einer proximalen Hamstringsverletzung evaluiert. Generell gilt, dass ein nicht operatives Vorgehen bei bevorzugt wird, wenn die Sehne der Hamstrings sich nicht mehr als 2 cm zurückgezogen hat. Retraktionen >2 cm sollten operativ versorgt werden. Eine akute Refixation ist definiert als eine erneute Fixierung der Sehne innerhalb von 4 Wochen nach dem Unfall. Chronische Verletzung sind alle, die > 4 Wochen nach Verletzung vorliegen. Zu einer Verletzung kommt es bei exzentrischer Hüftbeugung und Kniestreckung. Der Sportler spürt eine Instabilität des Beines und er vermeidet Knie- und Hüftbeugung (Gehen mit steifen Bein). Es wurden die gleichen Ergebnisse bei akuten und chronischen Verletzung gefunden.

Fazit diesportstrategen: Operatives Vorgehen bei kompletten Rupturen und Retraktion > 2 cm.

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Patellaspitzensyndrom (Jumper´s Knee):

Zwei Tests unterstützen die Diagnosefindung Jumper´s Knee: 1. Passives „Extension-Flexion-Zeichen“:Rückenlage. Palpation des maximalen Druckschmerz (meist inferiorer Patellapol). Belassen des Fingers auf dem punctum maximum und 90° Flexion erneuter DS über punctum maxiumum. 2. „Stehendes aktives Quadrizeps-Zeichen“: Stehender Patient. Maximaler Druckschmerzpunkt palpiert und das Knie wird durch den Patienten 30° flektiert. Positiv ist der Test, wenn es zu einer deutliche Druckschmerzreduktion kommt.

Fazit diesportstrategen: Sehr gut für die Praxis anzuwenden.

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