Schienbeinkantensyndrom (Shin splints): Tests können warnen

Im Britischen Journal of sportsmedicine (Br J Sports Med 2012; epub: doi.10.1136/bjsports-2012-090409) haben Phil Newman et al. eine Studie veröffentlicht, die an Hand zweier Test signifikant die Entwicklung eines Schienbeinkantensyndromes vorhersagen kann. Laut aktueller Literatur sind bis zu 35 % der laufenden Sportler in ihrer Karriere von einem medialen Tibiakantensyndrom (MTSS) betroffen. Der „Shin Palpation Test“ (Palpation der unteren 2 Drittel der Tibia einschließlich der posteromedialen Kante und der assoziierten Muskulatur) und das Vorhandensein eines positiven Ödem-Test  wiesen bei beschwerdefreien Teilnehmern in 46 % der Fälle (Shin Palpation Test) und in 91 % der Fälle (Ödem Test) auf ein späteres MTSS hin. Somit war besonders der Nachweis eines Ödems spezifisch für das Auftreten eines MTSS. Somit könnte das Training des Athleten in dieser Phase angepasst werden.

Fazit diesportstrategen:   Sehr gut praktikable Tests.

 

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